Rechnungshof rügt gravierende Mängel bei Hartz IV

Rechnungshof rügt “gravierende Mängel” bei Hartz IV | tagesschau.de

Der Bundesrechnungshof rügt offenbar gravierende Mängel bei der Umsetzung der Arbeitsmarktreform Hartz IV. Die “Süddeutsche Zeitung” und die Nachrichtenagentur Reuters zitieren übereinstimmend aus einem vertraulichen Bericht des Rechnungshofes an den Bundestag. Danach weise die Vermittlungsarbeit mehr als ein Jahr nach dem Start von Hartz IV noch immer “zum Teil erhebliche Mängel” auf. So müssten Langzeitarbeitslose oft monatelang warten, ehe sich ein Vermittler um sie kümmert. Im Durchschnitt vergingen drei Monate, ehe der Betreuer mit ihnen “ein qualifiziertes Erstgespräch” führe, und vier Monate, ehe eine Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen werde, in der das weitere Vorgehen verbindlich festgelegt wird. In sieben von zehn Fällen sei es laut Prüfbericht anschließend nicht gelungen, dem Arbeitslosen eine feste Stelle, eine Ausbildung oder eine Fortbildung zu verschaffen oder diese auch nur in Aussicht zu stellen…

Siehe auch: FAZ 

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